Auslandszweige sind Online-Casinos, die sich in Ländern befinden, in denen das Spielen von Glücksspielen nicht staatlich genehmigt ist oder wo die Voraussetzungen für den Betrieb eines Online-Casinos strengere sind als in Deutschland. Diese Casinos online casino für Schweizer im Ausland bieten oft eine breitere Palette an Spielen und Promotionen, aber auch höhere Risiken für Spieler aus Deutschland.
Was genau sind Auslandszweige?
Auslandszweige sind im Wesentlichen Online-Casino-Anbieter, die sich auf ein bestimmtes Land oder einen spezifischen Markt konzentrieren. Sie bieten ihre Dienste und Anwendungen in verschiedenen Sprachen an, um eine größere Zielgruppe anzusprechen. Viele von ihnen haben auch eigene Plattformen für deutsche Spieler.
Einige dieser Casinos betreiben gleichzeitig mehrere Websites oder Apps mit unterschiedlichen Designs, welche sich auf verschiedene Märkte richten. Das heißt, ein Casino kann sich z.B. auf den US-amerikanischen Markt konzentrieren und eine andere Website für europäische Länder bereitstellen. Dieser Prozess nennt man «Gebietssegmentierung».
Wie arbeiten Auslandszweige?
Die Funktionsweise eines Auslandszweigs entspricht weitgehend der von traditionellen Online-Casinobetrieben in Deutschland. Spieler können sich anmelden, Echtgeld-Spiele spielen und gewinnen oder verlieren, je nachdem wie die Zufallszahlengenerator (RNG) fällt. Die Hauptunterschiede liegen in der Rechtsbasis und der Umsetzung.
Auslandszweige müssen mit den Gesetzen ihres jeweiligen Standortes zusammenarbeiten, wodurch es für diese Betreiber schwieriger wird, sich auf verschiedene Länder zu konzentrieren. Manchmal nutzen sie auch Drittstaaten als Rechtsbasis.
Arten und Variationen von Auslandszweigen
Es gibt mehrere Arten von Outsoarings:
- White Label Casinos : Hierbei werden bereits bestehende Online-Casino-Anbieter genutzt, um eigene Anwendungen zu betreiben.
- Drittländer-Zuständigkeitsverfahren (Whitelabel): Im Wesentlichen eine Weiterführung der ersten Option. Man verlässt den eigenen Markt und startet über ein Drittland.
Einige Beispiele für solche Casinos sind Betsoft Gaming oder Topgame, die ihre Anwendungen weltweit anbieten.
Rechtliche Hintergründe
In Deutschland gilt das Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV), der das gesamte Spiel- und Glücksspielsektor regelt. Einige Länder in Europa haben strenge Vorschriften bezüglich des Online-Casinosektors, beispielsweise die Schweiz oder Österreich.
Das bedeutet, dass deutsche Spieler bei Auslandszweigen mehrere Risiken laufen: Verlust von Echtgeld, mögliche Rechtsprobleme mit der jeweiligen Behörde sowie eine geringe Sicherheit für den Einsatz des Geldes.
Verhaltenskodizes und Kontrollmaßnahmen
Viele Online-Casinos haben Verhaltenskodizes entwickelt. Diese Kodices betreffen Themen wie unterlassene Aushilfe, Wetteinschränkung oder der Ausschluss von Spielern aufgrund einer Selbstabstandsabsicht.
In Europa gibt es zudem eine EU-Verordnung zum Online-Glücksspiel, die alle Länder mit den strengeren Regulierungen angeht. Diese hat weitreichende Auswirkungen, da sie bestehenden Online-Casinosektoren neue Anforderungen stellen wird und neue Regelungsaufgaben ablegen wird.
Risiken und Verantwortung
Faktor Nummer eins beim Spielen ist das Risiko. Spieler sollten sich auf die Gefahren des Spielens bewusst sein, wenn sie in einem Online Casino spielen. Zwar bietet ein Auslandszweig den Vorteil eines breiteren Angebots an, aber auch hier gilt: Der Spieler hat das Recht, nach Verlust einen Schritt zurück zu machen.